

Grillabende, Picknicks und Gartenpartys gehören zum Sommer wie die Sonne selbst. Doch gleichzeitig landen in dieser Jahreszeit besonders viele Lebensmittel im Müll. Der Grund: Bei hohen Temperaturen verderben Lebensmittel schneller. Gleichzeitig steigt mit den Temperaturen das Risiko für Lebensmittelinfektionen. Wer vorausschauend plant und Lebensmittel richtig kühlt, schützt nicht nur seine Gesundheit, sondern schont auch Geldbeutel und Umwelt.
Richtig kühlen – Hygiene und Ressourcenschutz in einem
Besonders empfindliche Lebensmittel wie rohes Fleisch, Wurst, Milchprodukte sowie Gerichte mit rohem Ei verderben bei sommerlichen Temperaturen schnell. Bereits bei Zimmertemperatur können sich aus wenigen Salmonellen innerhalb weniger Stunden Tausende Keime entwickeln. Wer Speisen konsequent kühlt, verlängert nicht nur die Haltbarkeit, sondern vermeidet so auch unnötige Lebensmittelabfälle.
Gute Planung bedeutet weniger Risiko
Verdorbene Speisen sollten grundsätzlich nicht verzehrt werden. Das gilt besonders für Risikogruppen wie Kinder, Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Der beste Schutz ist jedoch Vorbeugung: Wer nur so viel zubereitet, wie tatsächlich benötigt wird, und konsequent hygienisch arbeitet, reduziert Abfälle. „Lebensmittel sollten nie lange ungekühlt in der Sonne stehen. Auch das nachträgliche Kühlen macht sie nicht wieder sicher“, sagt Julienne Klos, Lebensmittelreferentin der Verbraucherzentrale Saarland.
Tipps zum richtigen Umgang mit Lebensmitteln im Sommer
