Abfallinfo, Wertstoff-Zentrum und Kompostierung

Weitere Informationen gibt es beim Entsorgungsverband Saar (EVS) unter www.evs.de

Abfallentsorgungstipps vom EVS

Sperrabfall Sperrabfall - bei richtiger Bereitstellung läuft es bei der Abholung rund
Der EVS bietet einen kostengünstigen Abholservice für Sperrabfall an. Interessierte wenden sich einfach an das EVS Kunden-Service-Center, um einen individuellen Abholtermin zu beantragen. Damit am Abholtag alles rund läuft, Fußgänger und sonstige Verkehrsteilnehmer nicht behindert werden und die Müllwerker direkten Zugriff auf den Sperrabfall haben, hier einige Hinweise zur richtigen Vorgehensweise: Der Sperrabfall muss am Abfuhrtag ab 6:00 Uhr gut sichtbar und platzsparend an der Gehwegkante oder am anfahrbaren Straßenrand des jeweiligen Grundstückes bereitgestellt werden. Nur so ist es den Müllwerkern möglich, das Material zügig in das Fahrzeug zu laden. In Einfahrten und auf Privatgrundstücken gelagerter Sperrabfall wird nicht mitgenommen, denn den Müllwerkern ist es nicht gestattet, die Grundstücke zu betreten bzw. sich mit dem Müllfahrzeug außerhalb des Straßenbereiches zu bewegen. Der bereitgestellte Sperrabfall darf nicht mit anderen Materialien (z.B. Baustoffen) vermischt sein. Es darf durch den bereitgestellten Sperrabfall auf keinen Fall zu Beeinträchtigungen für Fußgänger oder andere Verkehrsteilnehmer kommen. Wer seinen Sperrabfall so bereitstellt, kann sicher sein, dass das Material sicher und sauber entsorgt wird. Umfassende Informationen zum Thema Sperrabfall gibt es unter www.evs.de. Fragen beantworten gerne die MitarbeiterInnen des EVS Kunden-Service-Centers: Tel. 0681 5000 555, E-Mail: service-abfall@evs.de.
So kommt man mit der Biotonne gut durch den Sommer
Aus dem Biogut, das im Haushalt anfällt und über die Biotonne eingesammelt wird, kann wertvoller Kompost und Energie gewonnen werden.
Es gibt also gute Gründe dafür, das wertvolle Material über die Biotonne zu entsorgen.
Hier ein paar praktische Tipps, die helfen, mit der Biotonne gut durch den Sommer zu kommen:
- Vor der Befüllung eine Lage zerknülltes Zeitungspapier eingeben, um Anhaftungen zu vermeiden.
- Biogut in der Biotonne nicht verdichten, damit beim Leerungsvorgang nichts zurück bleibt.
- Speisereste und Küchenabfälle nie lange offen in der Küche stehen lassen, sondern nach Entstehen in Zeitungspapier eingewickelt in die Biotonne geben.
- Den Deckel der Biotonne nur zum Befüllen kurz öffnen, nie länger offen stehenlassen. Das gleiche gilt für die Sammelgefäße in der Küche.
- Biotonne nach Möglichkeit an einen kühlen, schattigen Platz stellen; Fäulnis und Geruchsbildung werden so vermieden.
- Rasenschnitt und sonstiges feuchtes Biogut antrocknen lassen oder in Zeitungspapier einwickeln, bevor es in die Biotonne gegeben wird.
- Fleisch- und Wurstreste sowie Knochen und Gräten immer in die Tonne geben, die als nächste geleert wird (Bio- oder Restabfallltonne).
- Nasse, faule und geruchsintensive organische Stoffe immer in mehrere Lagen Zeitungspapier einwickeln vor Eingabe in die Biotonne.
- Deckel und Tonnenrand der Biotonne von Zeit zu Zeit mit einem mit Essig befeuchteten Lappen abwischen, um Fliegen abzuschrecken.
- Verschmutzte Sammelgefäße (Vorsammelgefäße und Biotonne) nach der Entleerung gegebenenfalls reinigen.
Übrigens: Die Leerung der Biotonne ist mit einer einheitlichen Jahresgebühr für die 14tägliche Leerung belegt. Man spart also nicht, wenn man das Gefäß länger ungeleert stehen lässt. Insbesondere im Hinblick auf die aktuell hohen Außentemperaturen sollte von der Möglichkeit einer Leerung alle zwei Wochen unbedingt Gebrauch gemacht werden, um Geruchsbelästigungen und Madenbefall vorzubeugen.
Informationen zur richtigen Befüllung der Biotonne gibt es unter de www.evs.de und unter www.ein-herz-fuer-die-Tonne.de.
Keine Biogutsammlung im Kunststoffbeutel
Auch als biologisch abbaubar oder kompostierbar gekennzeichnete Beutel keine geeignete Alternative
Aus Hygienegründen wird Biogut in Haushalten oft in Plastiktüten gesammelt und dann leider auch samt Tüte in die Biotonne geworfen. Kunststoffe können jedoch bei der Kompostierung oder Vergärung nicht abgebaut werden, was zwangsläufig zu einer sichtbaren Verunreinigung des Kompostes führt.
Aus diesem Grund werden falsch befüllte Abfallgefäße nicht mehr entleert. Auch eine Nachleerung ist nicht vorgesehen. Stattdessen werden entsprechend falsch befüllte Gefäße mit einem Aufkleber versehen, auf dem darauf hingewiesen wird, dass die störenden Stoffe entfernt und über die Restabfalltonne oder Abfallsäcke des EVS (erhältlich bei der Kommune) entsorgt werden müssen. Alternativ kann die falsch befüllte Biotonne – nach Anmeldung beim EVS unter Tel. 0681/5000-706 – bei der nächsten Restabfallentsorgung bereitgestellt werden.
Die seit einiger Zeit im Handel erhältlichen, als kompostierbar bzw. biologisch abbaubar gekennzeichneten Kunststoffbeutel sind keine geeignete Alternative zur klassischen Plastiktüte, denn sie benötigen zu viel Zeit zum Verrotten, so dass sie die Kompostierungsprozesse stören.
Darüber hinaus unterscheiden sich als biologisch abbaubar oder kompostierbar bezeichnete Beutel optisch nicht ausreichend von „normalen“ Plastiktüten. So ist es den Mitarbeitern der Verwertungsanlagen bei der Anlieferung auch nicht möglich zu erkennen, um welches Material es sich handelt. Daher müssen alle Plastiktüten unter großem Aufwand aussortiert und getrennt entsorgt werden, um gewährleisten zu können, dass der Verbraucher als Ergebnis der Kompostierung ein hochwertiges unverfälschtes Naturprodukt erhält. Aussortierte biologisch abbaubare Kunststoffe sind in der Kunststoffverwertung Störstoffe und werden daher dort nicht zur Verwertung angenommen.
Kunststoffe – auch biologisch abbaubare – sind in der Regel hart und spröde. Um das Material weicher zu machen, versetzt man es beispielsweise mit Weichmachern sowie weiteren Hilfs- und Zusatzstoffen. Selbst wenn die biologisch abbaubaren Kunststoffe so abgebaut würden, dass kein Kunststoffanteil mehr zu sehen ist, würden diese Zusatzstoffe über den Kompost weiter in der Umwelt verbreitet werden.
Ideal ist es, Biogut eingewickelt in Zeitungspapier oder Papiertüten (wie z.B. auch Bäcker- oder Metzgertüten) in die Biotonne einzufüllen. So fallen die Aufbereitungskosten geringer aus und es kann ein Kompost bester Qualität hergestellt werden.
Wie aus Zeitungspapier ganz einfach eine 1 A Biogut-Sammeltüte gebastelt werden kann, ist im EVS Blog unter www.ein-herz-für-die-tonne.de nachzuschaun.
Alle wichtigen Informationen zur richtigen Befüllung der Biotonne gibt es unter www.evs.de. Fragen zum Thema beantworten auch gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des EVS Kunden-Service-Centers (Tel. 0681/ 5000-555, service-abfall@evs.de).
Parkende Fahrzeuge behindern häufig Müllabfuhr
Immer wieder kommt es vor, dass geparkte Fahrzeuge die Abfallabfuhr erschweren oder sogar unmöglich machen. Leidtragende sind in jedem Fall diejenigen, deren Mülltonnen dadurch unerreichbar sind. Wie die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und Krankenwagen benötigen auch die Müllfahrzeuge ausreichend Platz im Straßenbereich, damit die Abfuhr des Hausmülls termingerecht und sicher erfolgen kann. Der Entsorgungsverband Saar und die von ihm beauftragten Abfuhrunternehmen appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger, im Interesse aller die geltenden Parkregelungen zu beachten und ausreichend Platz für die Abfallabfuhr vorzusehen.
EVS bittet um achtsamen Umgang mit Abfallbehältern - Beschädigte Behälteraufkleber ersetzen lassen
Die im Rahmen der öffentlichen Abfallentsorgung eingesetzten Abfallbehälter (120 l und 240 l) sind Eigentum des EVS und werden für die Dauer der Benutzung bereitgestellt. Sie sind mit fest installierten Transpondern ausgestattet, die dem jeweiligen Wohnobjekt unmittelbar zugeordnet sind. Daher ist es wichtig, dass die Abfallbehälter am jeweiligen Wohnobjekt verbleiben und es nicht zu Vertauschungen kommt. Ein kurzer Blick auf den Aufkleber nach der Entleerung stellt sicher, dass der Abfallbehälter wieder an die richtige Adresse gelangt. Der EVS bittet darum, ihm vertauschte, verloren gegangene oder beschädigte Behälter umgehend zu melden. Sollte sich der am Abfallbehälter angebrachte Aufkleber gelöst haben bzw. unleserlich geworden sein, wird gerne ein neues Etikett passend zum Standort zugesendet. Entsprechende Anfragen bitte an das EVS Kunden-Service-Center (Tel.: 0681/5000-555 oder E-Mail: service-abfall@evs.de) richten.

EVS Wertstoff-Zentrum Hasborn-Dautweiler

Kostenlos werden aus Privathaushalten angenommen:

  • Elektro- und Elektronikgeräte (z.B. Kühlgeräte, Waschmaschinen, Fernseher, Computer, Telefone)
  • Leuchtmittel (außer Glühlampen)
  • Sperrmüll (Abfälle, die nicht in die Mülltonnepassen, bis 2 Kubikmeter),
  • Saubere PE-Folien, Haushaltsbatterien, Speiseöle u. -fette
  • Papier, Pappe, Glas (Flaschen, andere Glasbehälter und Flachglas)
  • Eisen, Mischschrott, Buntmetalle, Kabelabfälle, CDs, DVDs
  • Korken, Druckerpatronen, Altkleider, Schuhe, Brillen
Gegen Entgelt werden angenommen:

  • Altreifen (Pkw, Motorrad, max. 4 Stück) - ohne Felgen: 3 € pro St. - mit Felgen: 4 € pro St.
  • Altholz aus Baubereich (max. 1 kl. Pkw-Anhänger): 2 - 20 €
  • Gemischte Bauabfälle (auch Baufolien, Glasbausteine, keine Glas- o. Steinwolle, max. 1 kl. Pkw-Anh.): 2 - 30 €
  • Bauschutt (Erdmassen u. Natursteine, max. 1 kl. Pkw-Anh.): 2 - 20 €
  • Grünschnitt (geringe Mengen, maximal 2 volle Säcke): 1,50 €
  • Hausbrandasche, je angefangener 10-Liter-Eimer: 1,80 €
Private Sonderabfälle können am EVS-Ökomobil abgegeben werden.
Das EVS Ökomobil macht regelmäßig Station am EVS-Wertstoffzentrum Hasborn.
Die Termine gibt es HIER .

Allgemeine Infos zum Thema Entsorgung finden Sie HIER.
Für eine saubere Umwelt

Industriestraße 14
66636 Tholey-Hasborn
Tel. (0 68 53) 8 54 07 50

Öffnungszeiten:

Montag: 9 bis 16 Uhr
Dienstag: 9 bis 16 Uhr
Mittwoch: 14 bis 18 Uhr
Donnerstag: 9 bis 16 Uhr
Freitag: 9 bis 16 Uhr
Samstag: 8 bis 14 Uhr

An Heiligabend, an Silvester und Rosenmontag ist das Wertstoffzentrum geschlossen!
Am "Fetten Donnerstag" ist bis 12 Uhr geöffnet.

Grüngutannahmestelle Hasborn-Dautweiler

Es werden nur Gartenabfälle, Grünschnitt, Baum- und Heckenschnitt bis 10 cm Durchmesser zur Kompostierung angenommen. Schadstoffhaltige Massen werden nicht angenommen.

Von der Übernahme sind ausgeschlossen:
a) störstoffhaltiges Grüngut,
b) Grüngut, in dem Biogut (Küchenabfälle u. Speisereste) enthalten ist,
c) Grüngut, das mit Schadstoffen belastet ist,
d) Stämme über 15 cm Durchmesser oder über 2 Meter Länge und Wurzelstöcke,
e) Grüngut aus der Land- und Forstwirtschaft sowie aus Gärtnereien und sonstigem gewerblichen Gartenbau
f) Altholz, auch unbehandelt,
g) Erdreich, Oberbodenabtrag oder Grasnarbe.
h) Abfälle aus Tierhaltung (Stall- und Kleintiermist),
i) Obst- und Gemüseabfälle,
j) Speisereste,
k) Grüngut, das gesundheitsschädlich oder nicht zur stofflichen oder energetischen Verwertung geeignet ist, wie z. B. Riesen-Bärenklau (Herkulesstaude), Ambrosia
(Beifußblättriges Traubenkraut), Grüngut mit Schädlingsbefall.

Für die Anlieferung und Ablagerung des Grünguts werden folgende Gebühren erhoben:
bis 125 Liter (ca. 2 Säcke): 1,50 €
Kofferraum (bis ca. 375 Liter): 3,00 €
PKW-Kombi (bis ca. 625 Liter): 4,00 €
Anhänger, Pritsche pro 1.000 Liter (1 m³): 5,00 €
Jeder weitere m³ (1.000 Liter): 5,00 €

Die gesamte Benutzungs- und Gebührensatzung für die Grüngutannahme der Gemeinde Tholey finden Sie als Download-Datei.: hier runterladen!
Öffnungszeiten:

März:
samstags: 10:00 - 16.00 Uhr
dienstags: 16.00 - 18.00 Uhr
freitags: 16.00 - 18.00 Uhr

April bis einschließlich September:
samstags: 10:00 - 16.00 Uhr
dienstags: 17.00 - 19.00 Uhr
freitags: 17.00 - 19.00 Uhr

Oktober:
samstags: 10:00 - 16.00 Uhr
dienstags: 16.00 - 18.00 Uhr
freitags: 16.00 - 18.00 Uhr

November:
samstags: 10:00 - 16.00 Uhr
dienstags: 15.00 - 17.00 Uhr
freitags: 15.00 - 17.00 Uhr

Änderungen sind auch kurzfristig möglich.

Sie finden die Grüngutannahmestelle hinter dem Ortsausgang von Hasborn-Dautweiler (Römerstraße) in Richtung Überroth-Niederhofen.