

Zu einem besonderen Treffen von Kunst, Spiritualität und Kultur kam es am vergangenen Samstag in der Benediktinerabtei St. Mauritius in Tholey. Die international renommierte Künstlerin Mahbuba Maqsoodi, Schöpferin der 30 beeindruckenden Kirchenfenster der Abteikirche, besuchte gemeinsam mit einer kleinen Gruppe von Franziskanerinnen die Abtei und führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich durch das Gotteshaus.
Unter den Gästen befanden sich neben den Ordensschwestern zahlreiche Kunstinteressierte sowie Abt Wendelinus, der die Besucherinnen und Besucher in der Abtei willkommen hieß. Während der Führung erläuterte Mahbuba Maqsoodi die Entstehungsgeschichte ihrer Fensterkunstwerke, ihre künstlerischen Ideen und die symbolische Bedeutung der einzelnen Motive. Die eindrucksvollen Glasfenster prägen seit ihrer Fertigstellung maßgeblich das Erscheinungsbild der Abteikirche und ziehen Besucherinnen und Besucher aus dem In- und Ausland nach Tholey.
Im Anschluss an die Führung nahm sich die Künstlerin Zeit für persönliche Gespräche und signierte mehrere Exemplare ihres Buches „Der Tropfen weiß nichts vom Meer“. Das Werk ist weiterhin in der Tourist-Information der Gemeinde Tholey in der Römerallee 5 in 66636 Tholey erhältlich.
Die Organisation und Koordination des Besuchs erfolgte durch die Schaumberg Touristik Tholey e. V. in enger Zusammenarbeit mit der Abtei Tholey.
Bürgermeister Andreas Maldener konnte aufgrund anderer zeitgleicher Termine leider nicht persönlich am Besuch teilnehmen, zeigte sich jedoch erfreut über die Anwesenheit der Künstlerin in Tholey. „Mahbuba Maqsoodi hat mit ihren Fensterkunstwerken in der Abteikirche Tholey einen wesentlichen Anteil daran, dass der Tourismus in der Gemeinde Tholey in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen ist. Umso mehr freue ich mich, dass sie erneut unsere Gemeinde besucht hat“, so der Bürgermeister.
Der Besuch bot den Gästen eine seltene Gelegenheit, die weltbekannten Kirchenfenster aus der Perspektive ihrer Schöpferin kennenzulernen und die außergewöhnliche Verbindung von zeitgenössischer Kunst, klösterlicher Tradition und spiritueller Architektur unmittelbar zu erleben.
