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Drei Jugendliche aus Tholey bestehen Jugendflamme Stufe II

Feuerwehrwissen, Teamgeist und praktisches Können waren am Feuerwehrgerätehaus in Grügelborn gefragt: Bei der Abnahme der Jugendflamme Stufe II der Jugendfeuerwehren des Landkreises St. Wendel stellten 16 Jugendliche ihr Können unter Beweis. Mit dabei waren drei Jugendliche der Jugendfeuerwehr des Löschbezirks Tholey – alle drei bestanden die Prüfung erfolgreich.

Die Jugendflamme ist ein Ausbildungs- und Leistungsnachweis für Mitglieder der Jugendfeuerwehr. In mehreren Stufen werden Kenntnisse und praktische Fertigkeiten rund um die Feuerwehr vermittelt und geprüft. Die Stufe II verlangt bereits umfangreichere Kenntnisse und den sicheren Umgang mit verschiedenen Geräten und Aufgaben aus dem Feuerwehralltag.

Bei strahlendem Sonnenschein mussten die Jugendlichen in Grügelborn insgesamt fünf Aufgaben bewältigen. Dazu gehörten die Absicherung eines Fahrzeugs mit Warndreieck, Verkehrskegeln und Beleuchtung sowie das Kuppeln von zwei B-Schläuchen mit Kupplungsschlüsseln. Außerdem waren eine Saugschlauchleitung aufzubauen und die dafür benötigten Knoten anzuwenden. Weitere Aufgaben waren das Setzen eines Unterflurhydranten sowie das Finden und Erklären von Ausrüstungsgegenständen eines Löschfahrzeugs. Dabei musste jeweils ein Gegenstand gefunden werden, dessen Bezeichnung mit einem zuvor gezogenen Zufallsbuchstaben beginnt.

Nach erfolgreichem Abschluss aller Aufgaben überreichten der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrbeauftragte Björn Sefrin und der Fachbereichsleiter Wettbewerbe Klaus Kirchen die Urkunden. Kreisbrandmeister Sebastian Alles dankte den Jugendlichen sowie ihren Betreuerinnen und Betreuern für die gezeigten Leistungen und ihr Engagement.

Auch Bürgermeister Andreas Maldener gratuliert den drei erfolgreichen Jugendlichen aus der Gemeinde Tholey: „Die bestandene Jugendflamme zeigt, mit wie viel Engagement und Können sich junge Menschen bereits früh in der Feuerwehr einbringen. Mein Dank gilt den Jugendlichen ebenso wie den Betreuerinnen und Betreuern, die mit ihrer wichtigen Nachwuchsarbeit die Zukunft unserer Feuerwehren sichern.“