

Mit der geplanten Neuordnung der Verkehrsführung in der Parkstraße schafft die Gemeinde Tholey die Voraussetzungen für einen sicheren und geordneten Verkehrsablauf rund um den neuen Kindercampus in Hasborn-Dautweiler. Der Gemeinderat hat in seiner Mai-Sitzung dazu die entsprechende Planung anerkannt. Die Kosten der Maßnahme werden sich auf rund 470.000 Euro brutto belaufen.
Hintergrund: Im Zusammenhang mit dem Neubau des Kindercampus ist künftig mit einer höheren Verkehrsfrequenz zu rechnen. Neben Busverkehren werden insbesondere Bring- und Holverkehre der Eltern sowie zusätzliche Fußgängerströme den Bereich der Parkstraße, der Brückenstraße und des Kirmesplatzes stärker belasten. Ziel der Planung ist deshalb ein ganzheitliches und nachhaltig abgestimmtes Verkehrskonzept, das alle bestehenden und zukünftigen Anforderungen berücksichtigt.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Sicherheit der Kinder sowie die klare Trennung von Fußgänger-, Bus- und Elternverkehr. Gleichzeitig sollen Rückstaus und Verkehrsengpässe vermieden sowie eine funktionale Stellplatzorganisation für den Kindercampus geschaffen werden. Auch der Kirmesplatz wurde in die Planung einbezogen. Trotz der vorgesehenen Neuordnung des Buswendeplatzes und der Bushaltestelle soll die bisherige Nutzung des Platzes für Veranstaltungen und Fahrgeschäfte weiterhin uneingeschränkt möglich bleiben.
Das Ingenieurbüro P&P GmbH aus Wadern hatte hierzu zwei Varianten ausgearbeitet. Der Gemeinderat sprach sich für die sogenannte „Variante 2“ aus, da diese die vorgegebenen Zielsetzungen in besonderer Weise erfüllt. Zuvor hatte bereits der Ortsrat Hasborn-Dautweiler dieser Variante einstimmig zugestimmt. Darüber hinaus wurden weitere konzeptionelle Anregungen eingebracht, die derzeit fachlich geprüft werden.
Bürgermeister Andreas Maldener sieht in der Entscheidung einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung des Kindercampus: „Mit der neuen Verkehrsführung schaffen wir die Grundlage für mehr Sicherheit und einen geordneten Ablauf rund um den Kindercampus. Gerade die Sicherheit der Kinder besitzt dabei höchste Priorität.“
Auch die Bauarbeiten am Kindercampus selbst schreiten weiter voran. Nach Fertigstellung der Baugrube konnten inzwischen die Produktionspläne für die einzelnen Module unterzeichnet werden, aus denen das Gebäude zusammengesetzt wird. Bereits in den Sommerferien sollen die Module angeliefert und montiert werden. Nach aktueller Planung soll das Obergeschoss Ende 2026 bereits für den schulischen Alltag genutzt werden können. Bis zum Sommer 2027 sollen außerdem das Außengelände und der Verkehrsbereich vollständig fertiggestellt sein, damit die Kindertagesstätte ihre Betriebserlaubnis erhält.
„Wenn man bedenkt, dass trotz zahlreicher Abstimmungen und Förderverfahren zwischen Auftragsvergabe und geplanter Fertigstellung nur knapp zwei Jahre liegen, ist dieses Projekt ein echter Erfolg“, betont Bürgermeister Andreas Maldener.
