Johannes-Kühn-Wanderweg

Der Wanderweg ist dem 1934 in Bergeweiler geborenen Lyriker Johannes Kühn gewidmet. Der Ehrenbürger der Gemeinde Tholey, der am 3. Oktober 2023 verstorben ist, zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikern der Gegenwart. Er fühlte sich stets den Menschen und der Landschaft im Schaumberger Land eng verbunden. Auf seinen zahllosen Spaziergängen entdeckte er die Natur immer wieder neu. Der Wanderweg führt auf landschaftlich reizvollen Wegen rund um Hasborn. Am „Zeppelsborre“ vorbei‚ einer alten Hasborner Wasserversorgung ‚ über den Bitschberg mit den Resten einer alten Römerstraße bis zum Kremerberg mit herrlichen Ausblicken über Hasborn bis hin zum Schaumberg. Dabei laden Zitate aus Johannes Kühn-Gedichten den Wanderer ein, die Natur mit den Augen des Dichters wahrzunehmen.

Johannes-Kühn-Wanderweg wird aufgewertet

Der Johannes-Kühn-Wanderweg in Hasborn-Dautweiler erhält eine umfassende Modernisierung und entwickelt sich zu einem literarischen Erlebnisweg mit multimedialen Angeboten. Der Gemeinderat der Gemeinde Tholey hat die Vergabe der entsprechenden Arbeiten beschlossen. Ziel ist es, den dem bedeutenden Lyriker und Ehrenbürger der Gemeinde Tholey gewidmeten Wanderweg noch attraktiver zu gestalten und um digitale Erlebnisse zu erweitern.

Bereits heute führt der Wanderweg auf landschaftlich reizvollen Strecken rund um Hasborn-Dautweiler zu zahlreichen Stationen mit Gedichten von Johannes Kühn. Die Route verläuft unter anderem am historischen Zeppelsborre, über den Bitschberg mit den Resten einer alten Römerstraße bis zum Kremerberg, der beeindruckende Ausblicke auf Hasborn und den Schaumberg bietet. Johannes Kühn, der 1934 in Bergweiler geboren wurde und am 3. Oktober 2023 verstarb, fühlte sich seiner Heimat und der Landschaft des Schaumberger Landes eng verbunden. Diese Verbundenheit prägte zahlreiche seiner Gedichte.

Neue Inhalte und digitale Angebote

Im Rahmen der Inwertsetzung erneuert und erweitert die Gemeinde die bestehenden Gedicht- und Informationstafeln. Neue Stationen informieren über die Geschichte der Römerzeit. Ergänzend ermöglichen QR-Codes den digitalen Zugriff auf zusätzliche Inhalte, darunter Tonaufnahmen von Johannes Kühn mit eigenen Gedichtvorträgen.

Darüber hinaus gestaltet die Gemeinde einzelne Wegabschnitte um und befestigt sie, um die Qualität und Attraktivität des Wanderweges weiter zu verbessern.

Aufträge vergeben

Den Auftrag für die Umgestaltung und Befestigung der Wegeabschnitte erhielt die Firma Garten- und Landschaftsbau Robert Reime aus Hasborn zum Angebotspreis von 18.672,89 Euro. Die Erneuerung und Erweiterung der Gedicht- und Informationstafeln einschließlich der QR-Codes übernimmt die Form & Farben Werbetechnik GmbH aus St. Wendel zum Angebotspreis von 22.038,80 Euro.

Die Gesamtmaßnahme kostet rund 64.500 Euro. Rund 80 Prozent der Kosten tragen Fördermittel des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) sowie des Saarlandes.

Weitere Maßnahmen geplant

Über die jetzt beschlossenen Arbeiten hinaus setzt die Gemeinde weitere Projekte um. Geplant sind die Errichtung einer Johannes-Kühn-Skulptur in der Nähe des ehemaligen Hasborner Rathauses sowie zusätzliche Sitzgruppen und Holzbänke, die den Wanderweg als Rast- und Aufenthaltsort weiter aufwerten.

Unterstützung erhält die Gemeinde Tholey dabei durch den Historischen Verein Hasborn-Dautweiler und die Johannes-Kühn-Gesellschaft.

„Mit der Aufwertung des Johannes-Kühn-Wanderweges verbinden wir Natur, Kultur und moderne Vermittlung auf besondere Weise. So bleibt das Erbe unseres Ehrenbürgers lebendig und wird für Einheimische wie Gäste noch intensiver erlebbar“, sagt Bürgermeister Andreas Maldener.

Hier wird in den ländlichen Raum investiert!

Vorhaben:
Inwertsetzung und multimediale Aufbereitung des Johannes-Kühn-Wanderweges in Hasborn-Dautweiler

Förderung:
51.565,04 €

Davon ELER:
80 %

Maßnahme:
LEADER

Region:
LAG KuLanI St. Wendeler Land


Dieses Vorhaben wird nach dem Saarländischen Entwicklungsplan für den ländlichen Raum aus Mitteln der Europäischen Union (ELER) und des Saarlandes gefördert.