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Handwerk, Sonnenschein und leckerer Duft beim Mühlenfest

Lange hatten die Besucherinnen und Besucher warten müssen, bis sich der erste richtige Sonnentag nach den Jahrhundertniederschlägen und Überschwemmungen gemeldet hatte. Und wie sollte es besser passen, war das Mühlenfest auf der Johann-Adams-Mühle bei Theley der Anlass dazu. Unter sommerlichen Temperaturen und wolkenfreiem Himmel erstrahlte die Festwiese in besonderem Maße und das Mühlenensemble zeigte sich von seiner besten Seite. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie den Gästen aus Nah und Fern fiel es dementsprechend leicht, zu plaudern, zu schlemmen und den Handwerkerinnen und Handwerkern bei ihren Vorführungen über die Schultern zu schauen. Es war wieder Volksfeststimmung. Um 11 Uhr hatte Alexander Besch, Erster Beigeordneter der Gemeinde Tholey, den Mühlentag eröffnet. Hans Josef Recktenwald am Akkordeon begleitete die Eröffnung musikalisch.

Eine schöne Überraschung für alle Besucherinnen und Besucher war, dass das Mühlrad nach langer Reparaturphase endlich wieder zum Laufen gebracht werden konnte und dass das imposante, oberschlächtige Wasserrad viele staunende Blicke erhielt.

Der historische Handwerkermarkt, auf dem alte Handwerkskunst gezeigt wurde, sorgte für den passenden Rahmen. Es wurde getöpfert, geflochten, gedengelt und gedrechselt. Für Kinder und Familien präsentierten sich die Holzmanufaktur Eisenbrandt mit eindrucksvollen Demonstrationen und die Aktion „Schwalben willkommen“ vom NABU Saar, der in Kooperation mit dem Ortsverband Hasborn-Dautweiler am Fest teilnahm, kam ebenfalls gut bei den Gästen an. Bei Elfi Pazen aus Tholey hatten die Kinder den ganzen Tag viel Freude daran, kleine Kunstwerke aus Ton zu formen.

Ein schönes zur Tradition gewordenes Angebot bot die Mühlenbäckerin Jutta Klos in der Backstube im Mühlenmuseum. Sie führten vor, wie das Brot noch traditionell gebacken werden kann und hatte sogar noch diverse Kuchen gebacken. Der Brotduft breitete sich im gesamten Innenhof des Mühlenensembles aus. Rudolf Stark führte auf beeindruckende Weise das Handwerk des Korb- und Stuhlflechtens vor. Gerhard Niklas hatte eine Auswahl an Sensen parat und demonstrierte auf einer nahe gelegenen Wiese anschaulich die Kunst des traditionellen Mähens mit einer Sense.

Am Nachmittag sorgte die Blechbläsergruppe „Blechhaufen“ aus Tholey für ausgelassene Stimmung unter den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.

Aber auch sonst gab es genügend in der Mühle zu sehen und die Gästeführerinnen durften viele Fragen nach dem Leben und Arbeiten von annodazumal beantworten. Bei der musikalischen Begleitung am Nachmittag animierte Hans Josef Recktenwald mit seinem Akkordeon die Gäste erneut zum Mitschunkeln.

Ein ganz besonderer Dank galt in diesem Jahr dem KG „Lach mit“ Theley, dem Obst- und Gartenbauverein Selbach, den Schaumberger Jägern in Zusammenarbeit mit den „Naturfreunden Theley“ und den Tierfreunden Schaumberg e.V., die alles dafür getan hatten, dass die Gäste weder hungrig noch durstig nach Hause gehen mussten. Auch die Baumstriezel von Georg Kunrath kamen bei den Gästen wieder richtig gut an. Ein neues Angebot an süßen und herzhaften Crepes bereicherte das kulinarische Angebot erstmals.

Andreas Maldener, der den Nachmittag auf dem Fest verbrachte, war selbst begeistert von den gelungenen Aktionen und der guten Stimmung auf dem Mühlenfest und bedankt sich herzlich bei allen Vereinen, Ausstellern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Baubetriebshofs, die mit ihrem Engagement zum guten Gelingen des Festes einen großen Beitrag geleistet hatten.