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GFA plant Neubau eines Seniorenhauses in Tholey

Seit 1991 betreibt die Gemeinnützige Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe (GFA) mbH in Tholey ein Seniorenheim mit 63 Plätzen. Dieses entspricht aber nicht mehr den modernen Standards. Darum plant das Unternehmen einen Neubau in der Nähe des bisherigen Standorts beim Feuerwehrgerätehaus.

Die entsprechenden Planungen, die GFA-Geschäftsführer Christoph Loré und Architekt Heiner Monzel vom gleichnamigen Planungsbüro in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorstellten, wurden von den Ratsmitgliedern zustimmend zur Kenntnis genommen.

Laut Christoph Loré soll der Neubau etwa 75 Zimmer für pflegebedürftige Menschen mit jeweils etwa 14 Quadratmetren Fläche bekommen. Die Räume sollen Wohngruppencharakter enthalten.

Hinzu kommen eine zentrale Waschküche, eine Küche (die eventuell auch den GFA-Standort in Eppelborn mitversorgen soll), Gemeinschaftsräume, Multifunktionsräume sowie eine Außenanlage und Stellplätze für Fahrzeuge.

Das Personal der Einrichtung soll nach dem Umzug in den Neubau von derzeit 60 bis 65 Beschäftigten auf etwa 80 bis 90 aufgestockt werden.

Das bisherige Gebäude in der Jahnstraße soll nach Auskünften Lorés weiterhin von der GFA genutzt werden. Angedacht sind hier Plätze für betreutes Wohnen und Tagespflege oder Apartments für ältere Menschen.

Bürgermeister Andreas Maldener dankte der GFA für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren und auch bei der Planung des Neubaus. Zur Schaffung von Baurecht müsse nun ein entsprechender Bebauungsplan aufgestellt werden. Der Auftrag hierzu wurde bereits zu Kosten in Höhe von 10.000 Euro an die Kernplan Gesellschaft für Städtebau und Kommunikation mbH, Illingen, erteilt. Die Kosten werden nach Durchführung des Verfahrens durch die GFA erstattet.

Bis zur kompletten Realisierung des Projektes werden nach Schätzungen von Christoph Loré etwa drei bis fünf Jahre vergehen.

Die Gemeinnützige Gesellschaft für ambulante und stationäre Altenhilfe (GFA) mbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. (DPWV) und der Stiftung Parität, beide mit Sitz in Saarbrücken.