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Gemeinde Tholey mietet Schaumberger Hof zur Unterbringung von Flüchtlingen

Rund 170 Flüchtlinge sind derzeit in der Gemeinde Tholey untergebracht. Die anhaltend starke Zuweisung durch die Landesaufnahmestelle in Lebach bringt die Kommunen, die nach dem Landesaufnahmegesetz (LAG) für die Unterbringung zuständig sind, zunehmend an die Grenzen ihrer Möglichkeiten. Um hier Abhilfe zu schaffen und um zusätzlichen Wohnraum zur Unterbringung der Geflüchteten zu schaffen, beschäftige sich nun der Gemeinderat mit diesem Thema. Wie Bürgermeister Andreas Maldener im Rat informierte, wurden Gespräche mit der Benediktinerabtei Tholey als Eigentümerin zur Nutzung des Schaumberger Hofes auf dem Schaumberg geführt. Dieser wurde bereits vom Land zur Unterbringung von unbegleiteten minderjähren Flüchtlingen genutzt und könnte ohne größere bauliche Maßnahmen für die Unterbringung von etwa 38 Personen genutzt werden.

Einstimmig beschloss der Rat darum, den Bürgermeister zu ermächtigen, einen Pachtvertrag mit der Benediktinerabtei Tholey zur Nutzung des Schaumberger Hofs zur Unterbringung von Flüchtlingen auszuhandeln und abzuschließen. Eine Unterbringung ist voraussichtlich ab Januar 2023 möglich.

„Für uns ist es wichtig, den Menschen, die in unserer Gemeinde Zuflucht suchen, eine adäquate Unterkunft zu bieten. Der Wohnraum muss dabei auch auf den spezifischen Kontext abgestimmt sein, z.B. bei Familienverbünden etc., die in einer gemeinsamen Wohnung leben sollen. Deswegen sind wir froh, dass wir in Zusammenarbeit mit der Abtei Tholey nun neben privaten und gemeindlichen Wohnangeboten auch eine weitere Unterbringungsmöglichkeit zur Verfügung haben“, so Bürgermeister Andreas Maldener.