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Quarantäne aufgrund Corona – Regelungen ab 08.05.2022

Infizierte Personen

Vorgehensweise bei positivem Schnelltest

Handelt es sich um einen Selbsttest, sollten Sie bei Symptomen zur weiteren Abklärung Ihren behandelnden Arzt kontaktieren. Bei Symptomfreiheit sollten Sie zur Kontrolle einen Schnelltest in einem zertifizierten Testzentrum durchführen lassen.

Sollte das Schnelltest-Ergebnis im Testzentrum ebenfalls positiv sein, muss dieses Ergebnis schnellstmöglich durch einen PCR-Test (Nukleinsäurenachweis) überprüft werden. Hierzu müssen Sie lediglich den Nachweis über das positive Schnelltest-Ergebnis vorlegen.

PCR-Testungen sind im Landkreis St. Wendel aktuell in folgenden Testzentren möglich:

  • Landestestzentrum Bosenbach, Missionshausstraße (Bosenbachstadion)
  • Drive-In-Schnelltestzentrum Im Brühl, Urexweiler
  • Schnelltestzentrum in der Essener Straße 6, St. Wendel
  • Testzentrum Wendalinuspark/Skatepark, St. Wendel
  • Corona-Schnelltestzentrum Namborn, Parkplatz Liebenburghalle

Bis zum Vorliegen des Ergebnisses des PCR-Tests wird dringend empfohlen, sich in häusliche Absonderung zu begeben. Wenn sich ein positiver Schnelltest in der PCR-Testung nicht bestätigt, ist die Absonderung sofort beendet. Im Falle eines positiven PCR-Ergebnisses bleibt die Absonderungspflicht bestehen. Eine Zuwiderhandlung gegen die Absonderungspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.

Sofern kein PCR-Test durchgeführt wird, erhalten Sie keinen Absonderungsnachweis (etwa für den Arbeitgeber). Bitte beachten Sie daher, dass die Absonderung erst ab dem positiven PCR-Test berechnet wird.

Absonderungspflicht

Gemäß der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie des Saarlandes (VO-CP) muss sich jede mittels PCR-Test positiv auf Covid-19 getestete Person (Indexperson) unverzüglich nach Kenntniserlangung des positiven Testergebnisses in Absonderung (häusliche Isolation) begeben.

Die Absonderungspflicht von positiv auf das Coronavirus getesteten Personen ergibt sich unmittelbar aus der Verordnung („automatische Absonderungspflicht“). Einer ausdrücklichen und individuellen Anordnung einer Absonderung durch die zuständige Behörde bedarf es damit nicht.

Ist die mit dem Coronavirus infizierte Person minderjährig oder ist eine Betreuerin oder ein Betreuer gesetzlich bestimmt, sind die Personensorgeberechtigten für die Einhaltung der Isolation verantwortlich.

Für die Zeit der Absonderung unterliegen Infizierte der Beobachtung durch die zuständige Behörde.

Absonderungsdauer

Die Absonderungsdauer beträgt zwischen fünf und zehn Tagen.

Die Absonderung endet für mit dem Coronavirus infizierte Personen frühestens nach Ablauf von fünf Tagen nach der Vornahme des positiven PCR-Tests, sofern in den letzten 48 Stunden vor Beendigung der Absonderung keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorgelegen haben. Der Tag der Vornahme der Testung wird bei der Berechnung der Absonderungsdauer mitgezählt, d.h. die Absonderung endet frühestens am sechsten Tag nach Vornahme des Tests.

Die Absonderung endet spätestens mit Ablauf von zehn Tagen.

Eine Freitestung ist nicht mehr notwendig! (Ausnahme: Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen)

Nach Beendigung der Absonderungspflicht wird den betroffenen Personen empfohlen für weitere zwei Tage bei privaten Kontakten die AHA+L-Regeln (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen, lüften) einzuhalten und Kontakte zu reduzieren.

Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen

Die Beschäftigten nach § 23 Abs. 3 Satz 1 IfSG, § 23 Abs. 5 Satz 1 IfSG, § 36 Abs. 1 Nr. 2 IfSG und § 36 Abs. 1 Nr. 7 IfSG dürfen die betreffende Einrichtung zwecks Wiederaufnahme der Beschäftigung ungeachtet ihres Immunitätsstatus nur betreten, wenn bei ihnen ein durch geschultes Personal in einer Testeinrichtung durchgeführter PoC-Antigentest ein negatives Ergebnis aufweist. Als negativer Testnachweis gilt in diesem Zusammenhang auch ein PCR-Test mit einem Ct-Wert größer 30. Das negative Testergebnis ist dem Betreiber der betreffenden Einrichtung beim ersten Betreten der Einrichtung nach Beendigung der Absonderung vorzulegen. In Einrichtungen, die ambulante Leistungen erbringen, ist das negative Testergebnis bei Aufnahme der Beschäftigung vorzulegen.

Absonderungsort

Die Absonderung hat in der Regel in einer Wohnung oder in sonst geeigneter Weise im Sinne des § 30 Absatz 1 Satz 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zu erfolgen.

Besuchsverbot

Mit dem Coronavirus infizierte Personen ist es während der Absonderung nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht dem eigenen Haushalt angehören.

Medizinische Notfälle und Arztbesuche während der Absonderungszeit

Infizierte Personen dürfen den Absonderungsort nicht verlassen. Zum Schutz von Leben und Gesundheit, insbesondere bei medizinischen Notfällen oder notwendigen Arztbesuchen, ist die Verpflichtung zur Absonderung ausgesetzt.

Information an Kontaktpersonen, Arbeitgeber/Dienstherrn, Einrichtungen

Infizierte sollten unverzüglich ihre Kontaktpersonen und ihren Arbeitgeber oder Dienstherren über den Erhalt eines positiven Testergebnisses informieren.

Werden Schülerinnen und Schüler oder Kinder, die Angebote der Kindertagesstätte oder Einrichtungen der Kindertagespflege wahrnehmen, positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet, sollten volljährige Schülerinnen und Schüler selbst und im Falle minderjähriger Kinder deren Sorgeberechtigte unverzüglich zusätzlich die Leitung der Schule oder die Leitung der Kindertagesstätte oder Einrichtung der Kindertagespflege über den Erhalt des positiven Testergebnisses informieren. Die Leitungen der Schulen und Kindertagesstätten sowie Einrichtungen der Kindertagespflege sollten, sobald sie vom Vorliegen einer positiven Testung einer Person in ihrer Einrichtung Kenntnis erlangen, die Sorgeberechtigten der Schülerinnen und Schüler oder Kinder aus der Klasse, Lern- oder Betreuungsgruppe, in der die Infektion aufgetreten ist, unverzüglich anonymisiert hierüber informieren.

Bescheinigung der Absonderung

Als Nachweis der Infektion z.B. für den Arbeitgeber oder Dienstherren ist der positive PCR-Laborbefund ausreichend.

Unter Vorlage des positiven PCR-Laborbefundes erhält man bei teilnehmenden Apotheken oder Hausärzten einen entsprechenden QR-Code als Genesenennachweis, der in die Corona-Warn-App oder die CovPass-App eingelesen werden kann.

Auf Antrag stellt die Ortspolizeibehörde der Gemeinde Tholey nach Ende der Absonderungspflicht eine Bescheinigung über die Dauer der Absonderung aus. Hierzu senden Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Absonderungsbescheinigung“ und den persönlichen Daten (Geburtsdatum, Adresse) sowie dem Beginn und Ende der Absonderung an buergerdienste@tholey.de.

Sofern Sie einen positiven Schnelltest und einen PCR-Test haben durchführen lassen und der PCR-Test negativ ausfällt, stellt Ihnen das Gesundheitsamt auf Antrag einen Nachweis über die Absonderungsdauer bis zur Mitteilung des negativen PCR-Testergebnisses aus. Hierzu wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt des Landkreises St. Wendel unter der folgenden E-Mail-Adresse: coronastatistik@lkwnd.de und fügen Sie beide Testergebnisse (positiver Schnelltest und negativer PCR-Test) bei.

Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen

Für Haushaltsangehörige und enge Kontaktpersonen besteht keine Verpflichtung zur Absonderung. Den betroffenen Personen wird bei privaten Kontakten empfohlen die AHA+L-Regeln (Abstand halten, Hygieneregeln beachten, Alltagsmaske tragen, lüften) einzuhalten, Kontakte zu reduzieren und sich für einen Zeitraum von sieben Tagen täglich selbst zu testen. Beschäftigte in medizinischen und pflegerischen Einrichtungen wird dringend empfohlen, sich täglich mit PoC-Antigentest vor Dienstantritt bis einschließlich Tag 7 zu testen.