Wie kann ich Geflüchteten, die aus der Ukraine nach Deutschland kommen, helfen?
3. März 2022
Raser sollen ausgebremst werden: Verkehrssicherungsmaßnahmen in Überroth-Niederhofen und Lindscheid
4. März 2022

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

die Bilder, die uns aus der Kriegsregion in der Ukraine tagtäglich auf allen Informations- und Kommunikationskanälen erreichen, erinnern an Schreckensszenarien, die im heutigen Europa eigentlich undenkbar sein sollten. Zivile Gebäude wurden genauso von den russischen Truppen angegriffen wie militärstrategische Punkte.

Es herrscht Krieg und die ganze Welt hält den Atem an. Fast eine Million Menschen, darunter eine große Zahl an Kindern, sind bereits aus den kriegszerstörten Gebieten der Ukraine geflohen sind. Viele weitere Betroffene werden folgen. Sie alle fürchten um ihr Leben und das ihrer Familien und Verwandten. Gleichzeitig hat die Kriegssituation eine weltweite Welle der Solidarität entfacht, der sich das Saarland, die Landkreise und die Städte und Gemeinden mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln anschließen werden.

Gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Saarländischen Städte- und Gemeindetag, Wohlfahrtsverbänden, Ressorts der Landesregierung, der Bundeswehr, der Bundesagentur für Arbeit sowie dem Landkreistag des Saarlandes wurden die Möglichkeiten für die Unterbringung ukrainischer Geflüchteter beraten und vorbereitet. Im gegenseitigen Austausch zwischen kommunalen Vertretern wurden bereits konkrete Maßnahmen beschlossen, die wir Ihnen im Innenteil in einem separaten Bericht zusammengefasst haben.

Auf das Sonderportal des Landes  www.ukraine.saarland.de darf ich Sie aber jetzt schon gerne verweisen. Dort werden alle Informationen rund um das Thema Ukraine gebündelt. Die Stabstelle im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport ist unter der Telefon-Hotline (0681) 501 4204 erreichbar. Emails können an ukrainefluechtlinge@innen.saarland.de geschickt werden.

Unter der Email ukrainehilfe@lkwnd.de kann man sich auch beim Landkreis St. Wendel informieren .

Auch die Gemeinde Tholey wird alles dafür tun, um den Geflüchteten, die in den kommenden Tagen erwartet werden, einen sicheren und vor allem willkommenen Aufenthalt zu bereiten. Dabei können Geldspenden, das Anbieten von Wohnraum, logistische oder organisatorische Hilfe wie z.B. Übersetzungen, Bereitstellen von Fahrzeugen, Telefondienste bis hin zu administrativer Hilfe wichtig sein.

Die Leitungen des Info-Telefons im Tholeyer Rathaus glühen und die Emailpostfächer mit Hilfsangeboten quellen über. Dafür spreche ich Ihnen meinen allerherzlichsten Dank aus! Auf der anderen Seite gestaltet es sich aktuell schwierig, vorhersagen zu können, was in den nächsten Tagen oder gar in den nächsten Stunden auf uns zukommen wird. Aus diesem Grund bitte ich Sie, die Informationskanäle der Gemeinde Tholey via www.tholey.de sowie über die sozialen Netzwerke der Gemeinde im Auge zu behalten. Sobald wir aktualisierte Informationen über Anlaufstellen und Ansprechpartner*innen in der Gemeinde an Sie weitergeben können, werden wir Sie benachrichtigen. Telefonische Auskünfte erhalten Sie von Regina Backes, Tel. (06853) 50826 oder von Martin Johann, Tel. (06853) 50873.

Gemeinsam mit der Landesregierung und dem Landkreis St. Wendel werden wir dafür sorgen, dass die Hilfe schnell und unbürokratisch bei den betroffenen Ukrainerinnen und Ukrainern ankommt.

 

Helfen Sie uns, den Geflüchteten aus der Ukraine Schutz vor dem Krieg zu bieten!

 

Zeigen Sie sich solidarisch und bleiben Sie bitte gesund!

 

 

Ihr Bürgermeister

Hermann Josef Schmidt