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Gelungene Aktion: Schwimm-Förderprogramm des Innenministeriums: Sportminister ehrt vor dem Erlebnisbad Schaumberg den 4.000sten Schwimmkursteilnehmer

Fynn Kuß aus Alsweiler ist das 4.000ste Kind, das über das Förderprogramm schwimmen gelernt hat. Der Siebenjährige hatte einen Schwimmkurs im Erlebnisbad Schaumberg absolviert.

Bei einem Pressetermin vor dem Erlebnisbad Schaumberg zog Sportminister Klaus Bouillon gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der DLRG, des Saarländischen Schwimmbundes und des Kneipp-Bundes Saarland sowie Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt eine positive Zwischenbilanz des Schwimmprogramms „Sicher! Unsere Kinder lernen schwimmen“. Der Sportminister überreichte Fynn Kuß als Zeichen der Anerkennung eine Sporttasche, bestückt mit einem Handtuch und einem Gutschein für den nächsten Schwimmbadbesuch im Erlebnisbad Schaumberg. „Ich habe wiederholt betont, wie wichtig es ist, dass junge Menschen schwimmen lernen können, insbesondere, da in den vergangenen Jahren die Zahl der schwimmfähigen Kinder stetig abgenommen hat. Aufgrund der Verschärfung dieser Problematik durch die Corona-Pandemie haben wir unser Programm auf den Weg gebracht, das dabei helfen sollte, die Situation zu verbessern. Ich freue mich sehr sagen zu dürfen: Mit Erfolg. Denn diese finanzielle Unterstützung ermöglicht aktuell die Durchführung von insgesamt 455 Schwimmkursen für Frühschwimmerabzeichen und das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze, in denen 4.480 Kindern das Schwimmen beigebracht werden kann. Außerdem können 213 Schwimmlehrerinnen und -lehrer aus- und fortgebildet werden“, so Sportminister Bouillon. Da das Förderprogramm bereits nach kurzer Zeit auf hohe Resonanz stieß, wurde der für die Durchführung von Schwimmkursen für Kinder einerseits und die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern andererseits bereitgestellte Betrag von 250.000 Euro im Oktober um 100.000 Euro erhöht. Die Verteilung von zusätzlichen 500.000 Euro als Bedarfszuweisungen an die Kommunen für die Öffnung der Hallenbäder, um langen Wartelisten und geringen Schwimmbad-Kapazitäten entgegenzuwirken, ist bereits vollständig abgeschlossen.

„Dank des großartigen Engagements unserer Geschäftsführerin Laura Berwanger konnte wir über den Sommer 22 Schwimmkurse à zehn Kinder anbieten. Wir haben in unserer Gemeinde also 220 Kindern das Schwimmen beigebracht. Schwimmen ist lebenswichtig und ist in der Pandemie leider zu kurz gekommen“, so Hermann Josef Schmidt bei dem Pressetermin. Dr. Raban Baumann, der Präsident des Saarländischen Schwimmbundes, lobte das gute Miteinander aller Akteure: „Die Zusammenarbeit über das Förderprogramm war unkompliziert und umfassend. Aspekte wie die Trainerausbildung haben den entscheidenden Schub in das Programm gebracht.“

Auch Silvia Knaack, die Landesvorsitzende des Kneipp-Bundes Saarland, dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Oliver Neis, Vizepräsident der DLRG Landesverband Saar, stellte fest: „Das Programm hat uns einen Riesenschub gebracht. Wir haben als Verband im Land über 200 Kurse durchführen können. Herzlichen Dank an die Badbetreiber, die uns im Rahmen der Finanzierung durch das Innenministerium die Bäder zur Verfügung gestellt haben. Aber, das kann es nicht gewesen sein. Wir müssen an der Stelle weitermachen. Wir sind jetzt wieder im Normalbetrieb. Unsere Wartelisten füllen sich wieder. Wir haben jetzt das Problem, dass uns schlichtweg nicht genug Wasser zur Verfügung steht. Alle schwimmsporttreibenden Vereine brauchen dringend Wasserzeiten. Jede Stunde Wasserzeit bringt uns im Jahr 40 Kinder mehr, die schwimmen können. Und wir haben definitiv ein Leck an Bad- und Wasserzeiten. Das muss sich zwingend ändern, sonst laufen wir auch ohne Corona nochmal in eine Situation rein, dass wir in Zukunft zu viele Nichtschwimmer kriegen. Das müssen wir zwingend vermeiden.“

Überwältigt von der großen Resonanz bekräftigte Sportminister Klaus Bouillon abschließend, dass er sich für eine Fortführung und finanzielle Förderung des Schwimmprogramms einsetzen werde, damit noch mehr Kinder im Saarland schwimmen lernen können.