Impfverordnung des Bundes wird angepasst – ab 07. Juni entfällt die Impf-Priorisierung
7. Juni 2021
Ministerrat beschließt weitere Öffnungsschritte im Saarland-Modell
10. Juni 2021

Frater Wendelinus in der Abteikirche Tholey zum Priester geweiht

In einer feierlichen Eucharistiefeier in der Klosterkirche hat Bischof Stephan Ackermann Frater Wendelinus vom Konvent der Tholeyer Benediktinerabtei zum Priester geweiht.

Der aus Thalexweiler stammende Neu-Priester wurde 1972 geboren und ist dem ältesten Kloster Deutschlands bereits seit vielen Jahren eng verbunden. Nach Studien der Geschichte und Kunstgeschichte machte sich der versierte Kenner der regionalen Historie als Buchautor und Referent einen Namen im Saarland.

2008 übernahm er den Vorsitz des Fördervereins der Abtei und war eng in die Sanierung des Klosters eingebunden.

2015 wurde er schließlich Mitglied im Konvent. Nach zeitlicher Profess im Jahr 2016 folgte 2019 die Feierliche Profess. Während dieser Zeit absolvierte Frater Wendelinus bis 2020 ein Studium der Theologie, das er mit Prädikat abschloss. Weihbischof Robert Brahm weihte ihn noch im gleichen Jahr zum Diakon.

Die Frage des Bischofs, ob er Frater Wendelinus nun würdig für das Priesteramt halte, beantwortete Abt Mauritius als Vorsteher des Kloster mit „Ja, er wird für würdig gehalten.“

An Frater Wendelinus richtete der Bischof die Frage, ob er selbst bereit sei, sich mit „Christus, dem Herrn, von Tag zu Tag enger zu verbinden und so zum Heil der Menschen für Gott zu leben.“

Die Antworte lautete: „Ich bin bereit.“

Es folgte die feierliche Weihe, in der sich Frater Wendelinus ehrfürchtig auf den Boden vor dem Altar legte und dann knieend vom Bischof die Weihe durch Handauflegen empfing.

Danach durfte er erstmals das Priestergewand anlegen und bedankte sich im Anschluss an die Feier für die Gnade, die im zuteil wurde.

Es folgten zahlreiche Glückwünsche, auch von Bürgermeister Hermann Josef Schmidt, der Pater Wendelinus schon lange kennt und ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute und Gottes Segen wünschte.

Foto: Anton Didas