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Achtung: Betrug per Bankeinzug! Die Seniorensicherheitsberater informieren

Durch aufmerksame Prüfung der Kontoauszüge seiner Bank, ist es einem Bürger aus der Gemeinde Nohfelden gelungen, sich vor einem Schaden zu bewahren. Ihm war bei Sichtung der Kontoauszüge aufgefallen, dass er eine Gutschrift, angeblich von Amazon, in Höhe von 1,99 € auf dem Auszug hatte. Einige Tage später bemerkte er, dass zwischenzeitlich mehrere Abbuchungen (angeblich durch Amazon und Netflix) in einem Wert von rund 50,- € erfolgt waren. Da zu diesen Abbuchungen wegen fehlender Bestellungen und Einkäufe kein Grund
vorlag, ließ der Senior die Beträge über seine Bank zurück buchen. Er wurde so vor einem finanziellen Schaden bewahrt. Folgerichtig erstattete er deswegen bei der Polizei Strafanzeige wegen versuchtem Betrug.
Die Seniorensicherheitsberater können in diesem Zusammenhang nur nochmals ihre oft angegebenen Ratschläge wiederholen. Vorsicht bei der Weitergabe der persönlichen Daten.
Dies betrifft auch die Datenangaben bei möglichen Gewinnspielen und bei Bestellungen, bei denen keine Banküberweisung vorgesehen ist. Hierzu gehören insbesondere auch die Bankdaten.

Betrug durch Inkasso-Eintreibungen
Ein Seniorensicherheitsberater wurde in der letzten Woche auf eine neue Masche des Betrugs durch Inkassoschreiben aufmerksam gemacht. So wurde einem Bürger aus Nohfelden per DHL-Paket (bis 0,4 kg) ein hellbrauner Briefumschlag gegen Unterschrift zugestellt. Hierin war das nachfolgende Inkassoschreiben mit der Kündigung eines nie bestehenden Glücksspielvertrages enthalten. Der Briefempfänger sollte an das Inkassounternehmen den Gesamtbetrag von 247,46 € überweisen. Als Empfänger war eine Bankverbindung in Griechenland angegeben. Nur so könne das gerichtliche Mahn- und Zwangsvollstreckungsverfahren verhindert werden.
Die hier dargestellte Betrugsform ist nicht neu und kommt immer wieder in anderen Versionen vor. Die Seniorensicherheitsberater empfehlen, auf derartige Forderungen nicht zu reagieren und auf keinen Fall Geldzahlungen vorzunehmen. Derartige Zahlungen können aus
dem Ausland nicht mehr rückgefordert werden. Weiter wird die Erstattung von Strafanzeigen bei der Polizei empfohlen. .