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Feuerwehren löschen Brand auf dem Akazienhof

Etwa 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Brand auf dem Akazienhof bei Scheuern gerufen.

Der Notruf ging um 2.54 Uhr am Dienstag bei der integrierten Leitstelle auf dem Saarbrücker Winterberg ein. Die Meldung lautete, dass eine Scheue in Vollbrand steht. Daraufhin wurden die Löschbezirke aus der Gemeinde Tholey und die Feuerwehren aus Schmelz und Limbach alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt war der Flammenschein für die Einsatzkräfte weithin sichtbar.

Bei der brennenden Scheune handelte es sich um einen Unterstand, in dem Tiere sowie landwirtschaftliche Maschinen und Strohballen untergebracht waren.

Als die ersten Feuerwehrleute eintrafen, stand die 100 auf 20 Meter große Scheune bereits voll in Flammen.

Sie stürzte kurz nach dem Eintreffen der Feuerwehr ein. Leider verloren Ziegen, Hühner und womöglich auch Rinder hier ihr Leben.

Da die Scheune etwa 50 Meter vom Hauptgebäude mit Wohnungen und Reithalle entfernt stand, bestand für dieses zum Glück keine Gefahr.

Da auf dem Hof nicht ausreichend Wasser für die umfangreichen Löschmaßnahmen zur Verfügung stand, musste die Feuerwehr das Löschwasser über lange Wegestrecke von einem etwa 700 Meter entfernten Hydranten im Dorf entnehmen.

Zusätzlich wurde Wasser aus einem angrenzenden Löschteich entnommen, der jedoch zuvor  von einer  Eisschicht befreit werden musste.

Bis eine stabile Löschwasserversorgung stand, wurden Tanklöschfahrzeuge eingesetzt.

Nach rund zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Die Löscharbeiten dauerten wegen der hohen Brandlast aber fast den ganzen Dienstag über an. Mithilfe eines Radladers sowie des Teleskopladers der Feuerwehr Freisen wurden Teile der Stallung auseinander gezogen und gezielt abgelöscht.

Über die Brandursache und Schadenshöhe konnte die Feuerwehr keine Angaben machen.

Die Ursachenermittlung übernahmen Brandermittler des Landeskriminalamtes.

Bürgermeister Hermann Josef Schmidt dankte allen Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz:

„Unserer Rettungsdienste haben ihre hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Sie stehen zu jeder Tages- und Nachtzeit Gewehr bei Fuß und sind bereit, sich selbst in Gefahr zu begeben, um Gefahren von anderen abzuwenden. Dies können wir gar nicht hoch genug wertschätzen.“

Im Einsatz waren insgesamt rund 120 Einsatzkräfte.

Löschbezirke Scheuern-Neipel, Überroth-Niederhofen, Tholey, Bergweiler-Sotzweiler, Hasborn-Dautweiler, Lindscheid, Theley, Schmelz (Drehleiter), Limbach, Freisen (Teleskoplader)

Ebenso waren das DRK für die Absicherung der Einsatzkräfte und der DRK Verpflegungszug für die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort.

Weitere Einsatzkräfte waren die Polizeiinspektion St. Wendel, der Energieversorger, die Notfallseelsorge sowie ein Veterinär.