„Bohnentaler Selbstläufer“ – Ein neues Projekt zur Förderung der Bewegung
5. November 2020
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
5. November 2020

Keine Umzüge, aber Brezeln für die Kinder

Am 11. November feiern die Katholiken den Martinstag, das Fest des heiligen Martin von Tours.

Die Kinder ziehen an diesem Tag normalerweise mit bunten Laternen durch die Straßen, singen Martinslieder und dürfen sich am Ende der Umzüge über eine schmackhafte Martinsbrezel freuen.

„In diesem Jahr kann es auf Grund der Corona-Bestimmungen leider keine Martinsumzüge geben.

Das ist natürlich sehr schade, allerdings müssen die Kinder auf ihre Brezel zum Martinstag nicht verzichten“, kündigt Bürgermeister Hermann Josef Schmidt an. Diese werden von der Gemeinde Tholey bzw. in Überroth-Niederhofen von einer Privatperson gespendet und über alle Kindergärten und Grundschulen in der Gemeinde Tholey an die Kinder verteilt.

„Die Idee zu dieser Aktion hatte die Hasborner Schulleiterin Petra Meyer-Ziemiak und wird von den Ortsvorsteherinnen und Ortsvorstehern aller Ortsteile organisatorisch unterstützt und nun mit allen Schulen und Kindergärten umgesetzt. Als Gemeinde beteiligen wir uns natürlich sehr gerne und hoffen, dass die Kinder so zumindest ein wenig für die abgesagten Martinsumzüge entschädigt werden“, so Hermann Josef Schmidt.

In diesem Zusammenhang erinnerte der Bürgermeister an das Leben des heiligen Martin.

„Gerade in schwierigen Zeiten, wie wir sie im Moment erleben, ist Martin ein Vorbild.“

Dieser war ein römischer Soldat, der um das Jahr 316 nach Christus geboren wurde. Seiner Legende nach begegnete er hoch zu Ross an einem kalten Wintertag einem hungernden und frierenden Bettler. Martin ergriff das Mitleid, so dass er mit dem Schwert seinen warmen Mantel teilte und dem Bettler eine Hälfte schenkte. In der folgenden Nacht erschien ihm dann Christus mit dem Mantelstück bekleidet: er war es, der Martin als Bettler geprüft hatte. Nach diesem Erlebnis ließ sich Martin taufen und im christlichen Glauben unterrichten. Später baten ihn die Menschen der Stadt Tours (heute Frankreich), ihr Bischof zu werden.