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„Früh übt sich“: Feuerwehr unterrichtet Grundschulkinder in Sachen Brandschutz

 

Einen ganz besonderen Schultag konnten die Kinder der Grundschulen Hasborn-Dautweiler und Theley vor wenigen Tagen erleben. Grund war die Schulräumübung mit anschließender Brandschutzerziehung, die die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Tholey am Morgen durchführte.

Die 165 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Theley bekamen dazu Besuch von neun Mitgliedern des Löschbezirks Theley. Unterstützt wurden wir vor Ort von Anna Schneider aus dem Löschbezirk Bergweiler-Sotzweiler, die dort als Lehrerein arbeitet und ihre eigene Klasse übernahm, sowie von vier Kameraden aus dem Löschbezirk Tholey.

Kurz vor Beginn der großen Pause schrillte der Alarmgong in der Schule und die Schülerinnen und Schüler verließen angeführt von ihren Lehrerinnen zügig aber geordnet die Klassenräume in Richtung Sammelplatz. Im Anschluss wurden die Kinder in ihre wohlverdiente Pause geschickt, bevor es dann mit der Brandschutzerziehung los ging.

In den beiden ersten Klassen ging es um das Thema „Umgang mit Zündmitteln“. Hierbei lernten die Kinder u.a. den richtigen Umgang mit Streichhölzern.

In den Klassen des zweiten Schuljahres wurde die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr vorgestellt. Dies hat den Zweck, den Kindern die Angst vor Feuerwehrleuten zu nehmen, die z.B. mit einem Atemschutzgerät und einer Axt gefährlich aussehen und sich dann noch ungewohnt anhören. Damit soll verhindert werden, dass sich die Kinder im Ernstfall vor Feuerwehrleuten fürchten und sich in der Konsequenz daraus vor ihnen verstecken könnten.

In der Klassenstufe drei kümmerten sich die Schülerinnen und Schüler um das Thema “Brennen und Löschen“.

Die Kinder der vierten Klasse lernten etwas zum Thema “Feuerlöscher und Brandklassen“, u.a. in einem praktischen Teil an der mobilen Feuerlöscher-Übungsanlage des Landkreises St. Wendel.

In der Grundschule Hasborn-Dautweiler übernahmen zehn Mitglieder aus den Löschbezirken Bergweiler-Sotzweiler, Hasborn-Dautweiler, Lindscheid, Scheuern-Neipel und Überroth-Niederhofen die Brandschutzerziehung für die 236 Kinder.

In der ersten Klasse wurde dabei der Umgang mit Streichhölzern und Feuerzeugen geübt und es wurde auch auf die Gefahren hingewiesen oder vermittelt, wann man ein Streichholz nicht mehr benutzen darf.

Außerdem lernen die Kinder, wie sie eine Kerze richtig anzünden und wie man sich im Brandfall verhält.

Die Zweitklässler lernten, einen Notruf richtig abzusetzen und was zu tun ist, wenn es zu Hause brennt. So sollen sich die Jungen und Mädchen nicht etwa im Schrank oder unterm Bett verstecken, sondern sich bemerkbar machen, damit sie schnell gefunden werden können.

Brennen und Löschen hieß das Thema bei den Kindern in der 3. Klasse, die auch mit verschiedenen Experimenten lernten, wann Feuer brennt und wie es wieder gelöscht werden kann.

Für die 4. Klassenstufe hieß es Feuer frei. Denn sie bekamen alles über Feuerlöscher erzählt.

Im Anschluss erhielt jedes Kind ein Brandschutzdiplom für die verschiedenen Thematiken, die sie in den besonderen Schulstunden souverän erlernt hatten.

Bürgermeister Hermann Josef Schmidt dankte allen Beteiligten und den beiden Grundschulen für ihr Engagement in Sachen Brandschutz: „Es ist wichtig, die Kinder schon früh für dieses Thema zu sensibilisieren und ich bin froh, dass sich unsere Schulen dafür stets offen zeigen und sich unsere Feuerwehren die Zeit nehmen und eigene Unterrichtskonzepte entwickelt haben.“