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Städtebauförderung in der Gemeinde Tholey

 

Hoher Besuch vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung begutachtet Projekte in Theley und Tholey

 In der Gemeinde Tholey hat sich in den zurückliegenden Jahren bereits viel in Sachen „Städtebauförderung“ getan und es ist noch einiges geplant.

Davon konnte sich Dr. Markus Eltges, der Leiter des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn, überzeugen.

Gemeinsam mit Hans-Peter Rupp, dem Leiter der Abteilung Landes- und Stadtentwicklung, Bauaufsicht und Wohnungswesen im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport des Saarlandes,

Referatsleiter Klaus Müller-Zick und dessen Stellvertreterin Cordula Uhlig war der Leiter der Bundesbehörde nach Tholey gekommen, wo ihm Bürgermeister Hermann Josef Schmidt gemeinsam mit Christian Henkes, dem zuständigen Fachbereichsleiter Bauen, Wohnen und Umwelt, die Projekte der Gemeinde Tholey vorstellte.

Die Städtebauförderung ist zentraler Bestandteil der Stadtentwicklungspolitik. Sie unterstützt Gemeinden darin, städtebauliche und funktionale Missstände zu beseitigen. Dafür werden Mittel von Bund und Land bereitgestellt.

In Theley sind dies beispielsweise die so genannten ,Trittsteine`“, so der Bürgermeister.

Diese kleineren, einheitlich gestalteten Plätze im Bereich der Primstalstraße schaffen ein durchgängiges Bild und verschönern die Ortsdurchfahrt. Erreicht wird dies beispielsweise durch die Schaffung von Verweilmöglichkeiten für Fußgänger, das Aufstellen von Kleinspielgeräten für Kinder sowie durch Bepflanzungen.

Solche Plätze wurden bereits im Bereich der alten Schmiede in der Primstalstraße, im Einfahrtsbereich „In Reisten“, sowie dem Bereich Primstalstraße, Haus Nr. 16 und Werkstatt Hausnummer 10 geschaffen.

Ein weiterer Trittstein entstand zuletzt im Bereich Tholeyer Straße/Leitzweilerstraße gegenüber der Kirche. Eine weitere Maßnahme in Theley war der Abriss des alte Kinos im Zentrum des Ortes. Das lange Zeit leer stehende Gebäude machte damit Platz für den Neubau eines Wohnhauses mit barrierefreien Wohneinheiten.

In Theley sollen aber noch weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Dies insbesondere im Bereich der ehemaligen Bäckerei Backes/“Zahnarzt Becker“. Das Gebäude soll ebenso wie das frühere Anwesen „Zahnarzt Becker“ in unmittelbarer Nachbarschaft nach dem bereits durch den Gemeindeart beschlossenen Erwerb abgerissen werden. Entstehen soll hier eine „neue Dorfmitte“ mit Platz für Wohnraum, Nahversorgungsmöglichkeiten und auch Freiflächen zum Treffen und Verweilen.

Wie in Theley wurde auch bereits in Tholey viel umgesetzt und ist weiteres geplant“, ergänzte Hermann Josef Schmidt.

Zum Beispiel im „Matzenecken“. Dieser Bereich wurde durch den Abbruch alter Häuser ,entdichtet`.

Künftig werden an die Stelle vieler kleiner, unbequemer Häuser neue Wohnhäuser treten, die energetisch optimal sind und hohen Wohnwert versprechen.

Im Bereich der Ortsmitte sind der Festplatz, Römerallee mit einer neuen Seniorenwohnanlage und der Platz der ehemaligen Landwirtschaft Goebel und Schmiede Thiry im Bereich der Sporstraße

zu einer räumlichen Einheit verknüpft worden. Bereits seit längerem umgestaltet wurde der Rathausplatz. In direkter Nachbarschaft wird gerade eine der spannendsten Baumaßnahmen der saarländischen Gegenwart umgesetzt, die Sanierung der altehrwürdigen Abteikirche.

Die Umgestaltung des Abteiumfeldes und der Straße „Im Kloster“ werde in naher Zukunft in Zusammenarbeit mit der Abtei ebenfalls Gestalt annehmen, kündigte der Bürgermeister an.