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Neuer Kunstrasenplatz im Hasborner Waldstadion ist fertig

Die ersten Spiele auf dem neuen Geläuf sind bereits absolviert und im Rahmen einer Feierstunde wurde der Kunstrasenplatz im Hasborner Waldstadion von Innenminister Klaus Bouillon, Landrat Udo Recktenwald, Bürgermeister Hermann Josef Schmidt, Ortsvorsteher Martin Backes, dem Vize-Präsidenten des saarländischen Fußballverbandes, Adrian Zöhler, und den Verantwortlichen des SV „Rot-Weiß“ Hasborn-Dautweiler nun offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Los gegangen waren die Baumaßnahmen im vergangenen November mit einem symbolischen ersten Spatenstich.

Der neue Kunstrasenplatz grenzt als neue Spielstätte nun unmittelbar an den bestehenden Rasenplatz an und bietet dem SV Hasborn nun wesentlich bessere Trainings- und Spielmöglichkeiten nicht zuletzt auch für die Jugendmannschaften.

Auf dem neuen Kunstrasenplatz kann nämlich bei fast jeder Witterung unter optimalen Bedingungen trainiert und gespielt werden

Der neue Platz hat eine Fläche von 100 auf 64 Meter. Er wurde mit seiner langen Seite parallel zur jetzigen Torauslinie des alten Rasenplatzes in Richtung Dörsdorf in die bestehende Stadionanlage integriert. Die neue Spielfläche liegt allerdings drei bis vier Meter höher als der Natur-Rasenplatz und ist über dessen Zuschauerränge zu erreichen.

Der alte Hartplatz in der Straße „Am Waldstadion“ soll künftig als neues Wohnbaugebiet genutzt werden, kündigte Bürgermeister Hermann Josef Schmidt an. „Damit hat der SV Hasborn einen neuen zeitgemäßen Platz und wir können neue Bauplätze anbieten. Besser geht es nicht.“

Investiert werden für den neuen Platz laut SV Hasborn etwa 870.000 bis 890.000 Euro. Dafür gibt es 610.000 Euro den Zuschüssen.

325.000 Euro davon steuerte ursprünglich das Innenministerium bei. Innenminister Bouillon sagte bei der Einweihung eine Erhöhung um 25.000 Euro zu, so dass der Landeszuschuss damit sogar bei 350.000 Euro liegt.

Hinzu kommen 150.000 Euro von der Gemeinde und 110.000 Euro von der Sportplanungskommission.

Den Rest muss der Verein selbst stemmen.

Einiges davon wird auch über Eigenleistung abgedeckt. Dafür wurden über 4.500 Arbeitsstunden von einem Helferteam mit über 40 Mitgliedern abgeleistet.

Dafür erntete der Verein ein riesiges Lob. Die Verantwortlichen des SV Hasborn lobten ihrerseits die große Unterstützung heimischer Unternehmen bei der Umsetzung der Baumaßnahme. Dabei wurden

insbesondere die Bauunternehung Backes, Metall- und Stahlbau Scholl und Elektro Jäckel genannt.

Einiges zu den Kosten steuern auch Sponsoren bei. Um das Geld aufzubringen hat sich der Verein aber auch etwas besonderes einfallen lassen:

Jeder Interessierte kann sich nämlich symbolisch ein Stück des neuen Kunstrasens kaufen. Über die Internetseite des SV Hasborn https://kunstrasen.sv-hasborn.de/ kann man sich eine Parzelle aussuchen, die je nach Lage zwischen 10 Euro (im normalen Spielfeld bis zu 3000 Euro

für den Anstoßpunkt kostet. „Käufer“ bekommen natürlich auf Wunsch eine Spendenquittung. Als kleines Dankeschön wird unter allen Spendern ein sechstätiger Hotelaufenthalt mit Vollpension für zwei Personen in einem Wellness-Hotel in Südtirol (Sonnenhotel Adler in Villanders) verlost.

Den kirchlichen Segen für den neuen Platz gab Diakon Michael Stephan.