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Tag der Städtebauförderung auf dem Schaumberg Vorzeigeprojekte in Theley und Tholey wurden präsentiert

Der fünfte „Tag der Städtebauförderung“ im Saarland fand am Samstag, 11. Mai, ab 11 Uhr auf dem Schaumbergplateau bei Tholey statt.

Die Veranstaltung sollte der Bevölkerung Informationen zu Aufgaben, Umsetzung und Ergebnissen der Städtebauförderung näher bringen. Auf diese Weise sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sowie lokale Akteure zur Mitwirkung an Entwicklungen der Quartiere in den Städten und Gemeinden motiviert werden. Gleichzeitig soll das bisherige Engagement aller Akteure in den Prozessen der Stadtentwicklung gewürdigt werden.

Der „Tag der Städtebauförderung“ wird vom saarländischen Innenministerium seit 2015 jährlich zentral für das Saarland in einer saarländischen Kommune veranstaltet. Dabei wird den Kommunen ein Forum zur Vorstellung der kommunalen Projekte der Städtebauförderung eröffnet.

Wie Bürgermeister Hermann Josef Schmidt erklärt, wurden in diesem Jahr insbesondere Maßnahmen in Theley und Tholey, die bereits umgesetzt oder in konkreter Planung sind, vorgestellt.

In Theley sind dies beispielsweise die so genannten ,Trittsteine““, so der Bürgermeister.

Diese kleineren, einheitlich gestalteten Plätze im Bereich der Primstalstraße schaffen ein durchgängiges Bild und verschönern die Ortsdurchfahrt. Erreicht wird dies beispielsweise durch die Schaffung von Verweilmöglichkeiten für Fußgänger, das Aufstellen von Kleinspielgeräten für Kinder sowie durch Bepflanzungen.

Solche Plätze wurden bereits im Bereich der alten Schmiede in der Primstalstraße, im Einfahrtsbereich „In Reisten“, sowie dem Bereich Primstalstraße, Haus Nr. 16 und Werkstatt Hausnummer 10 geschaffen.

Ein weiterer Trittstein entsteht momentan im Bereich Tholeyer Straße/Leitzweilerstraße gegenüber der Kirche. Eine weitere Maßnahme in Theley war der Abriss des alte Kinos im Zentrum des Ortes. Das lange Zeit leer stehende Gebäude machte damit Platz für den Neubau eines Wohnhauses mit barrierefreien Wohneinheiten.

In Theley sollen aber noch weitere Maßnahmen umgesetzt werden. Dies insbesondere im Bereich der ehemaligen Bäckerei Backes/“Zahnarzt Becker“. Das Gebäude soll ebenso wie das frühere Anwesen „Zahnarzt Becker“ in unmittelbarer Nachbarschaft nach dem bereits durch den Gemeindeart beschlossenen Erwerb abgerissen werden. Entstehen soll hier eine „neue Dorfmitte“ mit Platz für Wohnraum, Nahversorgungsmöglichkeiten und auch Freiflächen zum Treffen und Verweilen.

Wie in Theley wurde auch bereits in Tholey viel umgesetzt und ist weiteres geplant“, ergänzt Hermann Josef Schmidt.

Zum Beispiel im „Matzenecken“. Dieser Bereich wurde durch den Abbruch alter Häuser ,entdichtet`. Künftig werden an die Stelle vieler kleiner, unbequemer Häuser neue Wohnhäuser treten, die energetisch optimal sind und hohen Wohnwert versprechen.

Im Bereich der Ortsmitte sind der Festplatz, Römerallee mit einer neuen Seniorenwohnanlage und der Platz der ehemaligen Landwirtschaft Goebel und Schmiede Thiry im Bereich der Sporstraße zu einer räumlichen Einheit verknüpft worden. Bereits seit längerem umgestaltet wurde der Rathausplatz. In direkter Nachbarschaft wird gerade eine der spannendsten Baumaßnahmen der saarländischen Gegenwart umgesetzt, die Sanierung der altehrwürdigen Abteikirche.

Die Umgestaltung des Abteiumfeldes und der Straße „Im Kloster“ werde in naher Zukunft in Zusammenarbeit mit der Abtei ebenfalls Gestalt annehmen, kündigt der Bürgermeister an.

Dazu soll u.a. die Mauritius-Statue versetzt werden. Außerdem soll die Sandsteinmauer, die die Straße vom Vorplatz der Abtei trennt wegen starker Verwitterungen saniert werden. Zudem soll die Treppe zum Eingangsportal der Abtei verbreitert werden. Angedacht ist außerdem, ein aktuell entstehendes privates Museum für religiöse Bekleidung mit der Straße im Kloster zu verbinden und die Fläche des ehemaligen Torhauses (Sandfläche vor dem Rathaus) neu zu gestalten.

Des weiteren plant die Gemeinde Tholey in Zusammenarbeit mit der Benediktinerabtei und der Lebenshilfe St. Wendel gGmbH, den Bereich des ehemaligen Schwesternheims in Tholey neu zu ordnen. Dazu soll das bestehende Gebäude abgerissen und ein Projekt speziell für Kinder und junge Heranwachsende mit einer Behinderung und erhöhtem Betreuungs- und Unterstützungsbedarf gebaut werden. Bahuherr, Eigentümer und Betreiber wird die Lebenshilfe St. Wendel gGmbH. Um das zweigeschossige Gebäude herum ist eine große Grünfläche für Außenaktivitäten geplant.