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Bohnentalprojekte auch in Belgien interessant

Besuch aus der deutschsprachigen Region Belgiens konnten Bürgermeister Hermann Josef Schmidt mit den Bohnentalortsvorstehern und Otmar Weber von der „Agentur ländlicher Raum“ im saarländischen Umweltministerium im Haus am Mühlenpfad in Neipel begrüßen. Die Gäste aus dem Nachbarland waren ins Saarland gekommen, um sich dort über das Themenfeld „Dorfentwicklung“ und das interkommunale Bohnentalprojekt zu informieren.

Dazu stellte der Neipeler Ortsvorsteher Aloisius Berwanger das Projekt „Bohnentaler Muskel(t)tiere“ vor. Ziel dieses Projektes ist es, das gesellschaftliche und nachbarschaftliche Engagement in den fünf Bohnentalorten zu stärken. Ob es dabei um die Mitnahme zum Einkaufen, Bringdienste, Fahrten zu Behörden oder zum Arzt, die Pflege rund ums Haus oder kleinere Reparaturen geht: Die „Muske(l)tiere“ haben mittlerweile ein breites Spektrum an Hilfsangeboten, für das mittlerweile ein Pool von zahlreichen Ehrenamtlern zur Verfügung steht.

Die Ortsvorsteherin von Lindscheid, Elisabeth Biwer präsentierte das Projekt „Bohnentaler Selbermacher“, bei dem alte Kulturtechniken neu entdeckt und wieder belebt werden sollen. So wurden beispielsweise bereits „Schärftage“ für Sensen, Kurse zum Flechten von Weidenkörben oder der Anlegung eines Hochbeetes oder Drachenbauaktionen mit Kindergartenkindern organisiert.

Der Soziologe Dr. Armin Kuphal, der das Bohnentalprojekt wissenschaftlich begleitet, stellte den „Bohnentaler Staffellauf“ vor. Dieses beschäftigt sich mit der Frage, wie es bei Vereinen oder Verbänden weitergehen soll, wenn Vorstände sich aus der Verantwortung zurückziehen, :

Ein Projekt, das im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet und in diesem Jahr fortgesetzt werden wird, stellte der Scheuerner Ortsvorsteher Dietmar Lauck vor: Es trägt den Titel „Das Bohnental lebt gesund“.

Zentrales Thema ist die Prävention und Vorbeugung, d.h., die Aktivitäten und Maßnahmen, die jeder und jede für das eigene Wohlbefinden und die eigene Gesundheit unternehmen kann.

Weiter Stationen des Besuchs aus Belgien waren auch Freisen und Hoof.